Geocaching – eine digitale Schnitzeljagd

Freitag – 14 Uhr – Neandertal. Die Geschäftsstellen Bochum, Hagen und wir, Münster, warten auf einem Parkplatz auf unsere Instrukteure für eine Einweisung. Wir sind gespannt, was uns erwartet. Viele von uns kennen Geocaching nicht und haben vielleicht nur mal etwas davon gehört. Eigentlich ist es wie eine Schnitzeljagd, nur statt Pfeilen an jeder Ecke nutzt man Koordinaten und einen GPS-Empfänger. Jeweils ein Coach begleitete die Teams jeder Geschäftsstelle und nachdem Einer aus jeder Gruppe mit den Funktionen und der Bedienung des GPS-Empfängers eingeweiht war, ging es auch schon los.

Unser Team löst das erste Geocaching-Rätsel
 

Geocaching = spannende Suche

Um aber überhaupt zu wissen, wo es lang geht, mussten wir ein Rätsel lösen. Dessen Ergebnis waren die ersten Koordinaten.  Als wir die Koordinaten erreichten, mussten wir suchen. Nur wussten wir nicht genau wonach, zudem es an jedem Versteck immer etwas anderes war. Mal ein Vogelhäuschen, mal ein Dekostein oder aber eine kleine Metallplatte auf der Unterseite einer Tafel.
Während wir von einer Koordinate zur Nächsten liefen, sind wir im Neandertal an Heckrindern und -pferden in riesigen Wildgehegen vorbei gekommen, welche bei dem sehr angenehmen Herbstwetter eine schöne Atmosphäre zum Geocaching bildeten.
 
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Verschiedenste Rätsel

Die Rätsel, welche wir bei jedem gefundenen Geocache erhalten haben, waren alle schaffbar aber so unterschiedlich wie man es sich nur vorstellen kann. Jeder hatte die Chance, mit seinem persönlichen Fachwissen einen kleinen Beitrag zum Gruppenerfolg beizutragen. Bei einigen Rätseln musste man um die Ecke denken oder rechnen, bei anderen hingegen nur erst mal verstehen, nach was gefragt wurde. So wurden uns z.B. verschiedene Zahlen gegeben mit dem Hinweis „die Runden helfen“. Im Endeffekt war damit nur gemeint, die „Kreise“ in den Zahlen zu zählen. Dann hat die 8 also 2 Kreise, die 6 nur 1 usw. Bei einem komplett anderem Rätsel mussten wir anhand der Noten ein Lied erkennen, was gar nicht so einfach war. Noten lesen können allein half hierbei nicht unbedingt.
 

Der Weg ist das Ziel

10 Stationen und etwa 3 Stunden später kamen wir dann wieder auf dem Parkplatz bei den Anderen an. Auch wenn wir vielleicht nicht die Schnellsten waren, hatten wir einen riesen Spaß dabei und hatten die Möglichkeit was Neues bei bestem Herbstwetter auszuprobieren. Außerdem heißt es ja sowieso… Der Weg ist das Ziel 🙂
 
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2 Gedanken zu „Geocaching – eine digitale Schnitzeljagd“

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