Fahrsicherheitstraining am 14.11.2012 in Bielefeld

Regelmäßig bietet unsere betriebliche Unfallversicherung den Mitarbeitern, die mit einem Auto zur Arbeit fahren, die Möglichkeit, kostenlos an einem Fahrsicherheitstraining teilzunehmen. Für einige von uns Azubis die Chance, zu lernen, wie man bei Gefahren richtig reagiert.
 

Ein Fahrsicherheitstraining unter kompetenter Anleitung

Laura, Dennis, Patrick und ich (Elvir) machten uns am 14.11.2012 auf dem Weg ins ca. 80 km entfernte Bielefeld. Ein sechsstündiges Seminar, bestehend aus Theorie und Praxis, lag vor uns. Wir lernten, mit verschiedenen Gefahrensituationen umzugehen und sie zu lösen, ohne das eigene bzw. das Leben anderer zu gefährden.
Heil angekommen lernten wir die anderen Teilnehmer kennen. Wir erfuhren, dass wir nicht die Einzigen aus Münster waren. Einige Azubis der LBS waren nämlich auch vertreten. Anschließend lernten wir den Seminarleiter kennen: ein Polizist mit langjähriger Erfahrung in diesem Bereich!
 
DennisElvirPatrick
 

Was passiert eigentlich beim Kontrollverlust?

Bevor es zu den Übungen ging, erklärte Tom (der Polizist) uns, was im Fahrzeuginneren ausgelöst wird, sollte ein Auto zum Schleudern kommen bzw. außer Kontrolle geraten. Dadurch lernten wir Begriffe wie ABS, ESP, ASC und DTC kennen. Des Weiteren kontrollierte er unsere Sitzpositionen. Er stellte fest, dass 100 % der Teilnehmer ihre Sitze falsch eingestellt hatten. Eine falsche Sitzposition kann auch schon bei leichten Unfällen zu schweren körperlichen Verletzungen führen.
 

Los geht’s!

Nach der Einführung ging es endlich los. Da es relativ früh dunkel wurde, wurden die Flutlichter angemacht, das Wasser lief auch und ein erster Blick auf den Parcour konnte uns ahnen lassen, dass es rutschig werden würde. Der Seminarleiter bat uns, einen Partner zu suchen, mit dem wir die Übungen absolvieren. Der Partner sollte nämlich das Verhalten des Fahrers beobachten. Man wechselte sich nach einigen Versuchen ab. Bei der ersten Übung ging es darum, einen Slalomparcour mit einer Geschwindigkeit von 30-50 km/h zu durchfahren, ohne eine Pylone mitzunehmen. Ich war der Einzige, der eine mitgenommen hat, dafür war ich aber schneller als 50 km/h ;).
 

Spinnin‘ ‚round like a record ♫

Im weiteren Verlauf des Tages lernten wir, unser Auto bei glatter Fahrbahn und hoher Geschwindigkeit zu kontrollieren und wieder in die gewollte Fahrtrichtung zu manövrieren. Patrick und Dennis legten gleich mal eine 360° Drehung hin. Zu einer weiteren Übung gehörte der verlängerte Bremsweg auf glatter Fahrbahn. Dort machte sich der Unterschied zwischen Sommer- und Winterreifen enorm bemerkbar. Eine Teilnehmerin hatte noch Sommerreifen drauf. Alle Übungen wurden jeweils drei- bis fünfmal wiederholt. Dadurch entwickelte sich bei den Teilnehmern eine gewisse Sicherheit. Man konnte das eigene Auto, die Geschwindigkeit und die Situation besser einschätzen und lösen.
 
Unsere AutosFahrsicherheitstraining
 

Reifendruck rettet Leben

Als unser Fahrsicherheitstraining sich dem Ende neigte, erfuhren wir noch, wie man einen Autoreifen richtig liest und versteht, warum das Alter eine wichtige Rolle spielt und warum der Reifendruck dem Insassen das Leben retten kann. Ein anstrengender Tag ging zu Ende und wir machten uns auf dem Weg nach Hause.

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